Planung Niederschlagswassermanagement in einem Wohngebiet

Aktuell sind circa 45 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen versiegelt, hierdurch kann Regenwasser schlechter abfließen. Auch Wohngebiete sind hiervon betroffen, allerdings durch Gärten und Grünflächen in einem kleineren Maße. In der Planung ist daher vorgesehen, Niederschlagswasser nicht in das Kanalnetz einzuleiten, sondern dezentral innerhalb des Wohngebietes versickern zu lassen. Überschüssiges Wasser soll von den versiegelten Flächen auf die angrenzenden Grünflächen geleitet und dort versickert werden. Es werden drei alternative Maßnahmenbündel miteinander verglichen. Für diese alternativen Maßnahmenbündel wird in einem ersten Schritt eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt, indem für jedes Maßnahmenbündel aus dem Kostenbarwert und dem Nutzenbarwert der Nettonutzen berechnet wird. In einem zweitem Analyseschritt fließen in eine Multikriterien-Analyse neben dem Nutzenbarwert weitere Nutzenaspekte ein: Die Auswirkungen auf eine Verbesserung des Kleinklimas, der gestalterische Mehrwert der Maßnahmenbündel sowie weitere Zusatznutzen, wie z. B. (günstige) Auswirkungen auf Biodiversität und Brandschutz, werden durch qualitative Einschätzungen berücksichtigt. Aus den Ergebnissen wird eine Rangfolge der Maßnahmen erstellt.

Quelle:https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/boden/bodenversiegelung

https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/aemter/umweltamt-a-70/wasser/regenwasser/

Handlungsschritte

1. Identifizierung von drei Maßnahmenbündeln

2. Durchführung Kosten-Nutzen-Analyse

3. Durchführung Multikriterien-Analyse und Analyse weiterer Nutzenaspekte

4. Analyse Rangfolge und Auswahl Maßnahmen

Tipps & Hürden

Hürden:

  • Politischer Wille
  • Auswahl Maßnahmen
  • Kapazitäten

Tipps:

Software PRIMATE (geht auch ohne, mit ist es jedoch einfacher)

Kosten

Art der Kosten -

Weitere Daten

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